Chirurgen haben einem indischen Geschäftsmann mit einer Not-OP das Leben gerettet, der beinahe an einer dreiwöchigen Dauererektion gestorben wäre.
Der 55-jährige Inder hatte das, wovon manche Männer immer träumen und das ohne Viagra. Doch seine Dauererektion kostete dem zweifachen Vater fast nicht nur sein bestes Stück – sondern auch beinah das Leben, berichtet die britische Zeitung „The Sun“.
Eine Dauererektion, auch Priapismus, ist eine zumeist schmerzhafte Dauer-Erektion, die mehr als zwei Stunden bestehen bleibt, obwohl Lust, Ejakulation und Orgasmus fehlen. Die Ursache für die nicht enden wollende Erektion liegt in einer Erkrankung des Nervensystems, die verhindert, dass das Blut, das während einer Erektion im Penis gestaut ist, wieder abfliesst. Wird nicht innerhalb weniger Stunden eine fachgerechte Therapie eingeleitet, besteht die Gefahr ernsthafter Schädigungen. Die Dauer-Erektion ist eine urologische Notfallsituation und sollte deshalb schnellst möglich, in der Regel innerhalb von 6 Stunden, behandelt werden. Wer mit einem Arztbesuch bei einer Dauererektion zu lange wartet, lebt unter Umständen sehr gefährlich.
In einer 1-stündigen Notoperation konnte dem Inder sein bestes Stück und sein Leben gerettet werden. Mittlerweile wurde der Patient, dessen Identität aus verständlichen Gründen nicht bekanntgegeben wurde, wieder aus dem Krankenhaus entlassen.
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