Am Wochenende starte die Formel 1 in die Saison 2010 mit dem Großen Preis von Bahrain und: die Silberpfeile mit den Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg sind zurück.
Nach rund dreieinhalb Jahren bzw. exakt nach 1239 Tagen Pause, steht Michael Schumacher am kommenden Sonntag wieder in einem Formel 1-Boliden in der Startaufstellung zu einem Grand Prix. Das Comeback des siebenmaligen Champions in einem Silberpfeil von Mercedes elektrisiert die Fans weltweit und drückt nicht nur dem Großen Preis von Bahrain, sondern der gesamten Saison seinen Stempel auf. Der Privatsender RTL, der seit 1991 ununterbrochen die Rennen der Königsklasse live und exklusiv im Free TV zeigt, berichtet aus gegebenem Anlass am Auftaktwochenende besonders umfassend über den Start in die vielleicht aufregendste Saison aller Zeiten.
Am Samstag, 13. März, startet das Formel 1-Programm um 8.45 Uhr mit dem 3. Freien Training, das ausnahmsweise live übertragen wird. Um 10.45 Uhr folgt der große Saisonausblick der RTL-Sportredaktion mit allen Infos zu den bevorstehenden 19 Rennen, den Fahrern und Teams. Das Hauptaugenmerk gilt dabei den deutschen Fahrern, allen voran natürlich Michael Schumacher, den Florian König in diesen Tagen zu einem großen Exklusivinterview traf. Ab 11.30 Uhr schließt sich das Qualifying zum Großen Preis von Bahrain in Manama an, das erste Aufschlüsse über das Potenzial der Teams geben wird. Im Rahmen der Berichterstattung am Samstag zeigt RTL erstmals auch eine zehnminütige Zusammenfassung von der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC.
Am Rennsonntag beginnt nach einer Wiederholung des Saisonausblicks (11 Uhr) um 11.45 Uhr der Countdown zum Großen Preis von Bahrain. Start des Rennens ist 13 Uhr. Für die Übertragung der insgesamt 19 Rennen 2010 geht RTL mit seinem gewohnten Quintett an den Start. Moderator Florian König hat als Experten Niki Lauda an seiner Seite, Heiko Wasser und Christian Danner kommentieren die Rennen. Reporter in der Boxengase und in der Startaufstellung ist Kai Ebel.
Michael Schumacher will den Titel
Wohl noch nie zuvor hat eine alljährlich ausgetragene Sportserie schon Monate vor dem Start weltweit so hohe Wellen geschlagen wie die Formel-Saison 2010, die am Wochenende mit dem Großen Preises von Bahrain startet. Als Michael Schumacher sein Comeback in der Königsklasse und dann noch in einem Silberpfeil tatsächlich bestätigte, stand die Fachwelt Kopf, schwelgten Millionen Fans rund um den Globus in Vorfreude. Der Maestro steigt wieder in ein Renngefährt! In ein silbernes made in Germany! Und Schumi meint es ernst: Der siebenmalige Weltmeister will nicht nur mitfahren, sondern wieder auf Titeljagd gehen: "Mit der Erfahrung von Ross Brawn, der letztes Jahr den Titel geholt hat, mit Mercedes mit all seiner Erfahrung, seinem Know-how, seinen Qualitäten, und schließlich bin ich auch noch dabei. Tut mir leid, da kann es nur ein Ziel geben: Wir haben das Ziel und die Mission, den Titel zu holen!", so der mittlerweile 41-Jährige bei der Präsentation des Mercedes GP-Silberpfeil-Teams.
Schumi ist Favorit Nummer eins auf WM-Titel
Der siebenmalige Champion Michael Schumacher wird nach seiner Rückkehr in die Formel 1 auf Anhieb neuer Weltmeister in seinem Silberpfeil. Davon zumindest sind laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag von „RTL Aktuell“ ein Viertel aller Deutschen (25 Prozent, Formel 1-Interessierte: 36 Prozent)) überzeugt. Hinter dem 41-jährigen Mercedes-Piloten rangiert der Heppenheimer Sebastian Vettel mit 21 Prozent im Favoriten-Ranking auf Rang zwei (Formel 1-Interessierte: 35 Prozent).
Mit deutlichem Abstand am dritthäufigsten genannt wurde der neue Ferrari-Pilot Fernando Alonso (7 Prozent, Formel 1-Interessierte: 6 Prozent) vor dem Briten Lewis Hamilton im McLaren (6 Prozent, Formel 1-Interessierte: 4 Prozent). Erst auf dem siebten Platz in der Favoriten-Rangliste findet sich Michael Schumachers Teamkollege Nico Rosberg wieder: Nur 2 Prozent der Deutschen (Formel 1-Interessierte: 2 Prozent) trauenn dem Wiesbadener am ehesten zu, Formel 1-Weltmeister 2010 zu werden.
Sex Up/uk, Foto: (c) RTL / Lucas Gorys