Am Freitag, dem 13. Februar 2009 lief auf Pro7 der Bundesvision Song Contest bei dem die 16 Bundesländer gegeneinander angetreten sind. Moderiert wurde der Contest natürlich von Stefan Raab selbst, der im Jahr 2005 den ersten Bundesvision Song Contest als Konkurrenzveranstaltung zum "Eurovision Song Contest" ins Leben rief. Unterstützung bekam Stefan auch dieses Jahr wieder von seiner charmanten Kollegin Johanna Klum. Die 4 stündige Veranstaltung, die Live aus der Potsdamer Metropolis Halle übertragen wurde, wartete am Ende mit wenigen Überraschungen auf. Peter Fox gewann den Contest für das Bundesland Berlin mit relativ großem Abstand zum Zweitplatzierten „Polarkreis 18“, die für das Bundesland Sachsen an den Start gingen.
Der Siegertitel von Peter Fox erntete nicht nur Lob, da der Songtext eher Anti Berlin war ("Guten Morgen Berlin, du kannst so hässlich sein"), gab es auch einige kritische Stimmen zu seinem Siegertitel „Schwarz zu blau“.
Die Punktvergabe wurde analog wie beim echten "Eurovision Song Contest" per Telefonvoting der Zuschauer entschieden und konnte so auf eine Jury verzichten. Abgesehen von der Eigenpunkteverteilung der 16 Bundesländer für Ihre eigene an den Start gegangen Band war so eine objektive Punktevergabe möglich.
Die Bands und Sänger waren so individuell wie jedes einzelne Bundesland selbst. Ein Party und Stimmungslied, welches uns wohl auch noch die nächsten Wochen begleiten könnte, ist der Titel von Olli Schulz. Sein Titel „Mach den Bibo“ verbreitete gute Stimmung und brachte für das Bundesland Hamburg einen Guten 5. Platz.
Übersicht der Bands für den Bundesvision Song Contest 2009
Peter Fox (Berlin): "Schwarz zu blau"
Polarkreis 18 (Sachsen): "The Colour of Snow"
Cassandra Steen (Baden-Württemberg): "Darum leben wir"
Claudia Koreck (Bayern): "I wui dass du woasst"
Sven van Thom (Brandenburg): "Jaqueline (ich hab Berlin gekauft)"
Flowin Immo et les Freaqz (Bremen): "Urlaub am Attersee"
Olli Schulz (Hamburg): "Mach den Bibo"
Fräulein Wunder (Hessen): "Sternradio"
Marteria (Mecklenburg-Vorpommern): "Zum König geboren"
Fotos (Niedersachsen): "Du fehlst mir"
Rage (Nordrhein-Westfalen): "Gib dich nie auf"
Pascal Finkenauer (Rheinland-Pfalz): "Unter Grund"
Ruben Cossani (Schleswig Holstein): "Bis auf letzte Nacht"
P:lot (Saarland): "Mein Name ist"
Angela’s Park (Sachsen-Anhalt): "Generation Monoton"
Chapeau Claque (Thüringen): "Pandora (Kiss Miss Tragedy)"
Eine Überraschung mit der nun keiner mehr gerechnet hatte, gab es dennoch und passierte am späteren Abend bei der Punktevergabe der Bundesländer.
Die Liveschalte ging nach Baden Württemberg, wo die 2 Radiomoderatoren die Zuschauer mit ein paar lockeren Worten begrüßten und plötzlich der Moderator seiner hübschen tschechischen Moderatorin an die Brüste grabschte. Als Antwort darauf bekam dieser dann eine kräftige Ohrfeige, von der er sichtlich irritiert und verwundert war. Wie nicht anders zu erwarten gab es schon wenige Minuten später im Netz die ersten Reaktionen der Zuschauer auf diese Szene. Es gibt viele Kommentare die von einem Fake sprechen, aber die Fakten sprechen bisher eine andere Sprache.
Auch wir haben das Video nun mehrfach in der Redaktion besprochen und konnte uns bisher nicht wirklich einigen. Wir werden weiter recherchieren und bleiben dran. Gerne können Sie auch hier Ihre Meinung dazu schreiben und so zur Auflösung beitragen.
Moderator greift seiner Kollegin an die Brust und erhält prompt eine Ohrfeige
Tags: Bundesvision Song Contest, Pro7, Stefan Raab
Typisch Raab wenn es in einer anderen Sendung passiert wäre würde er es in Tv-Total rauf und runterspielen, aber so nimmt natürlich seine Firma den Spot gleich raus. Feige lebt eben nur auf kosten anderer. Wieder ein Grund mehr keine Sendung von Raab anzuschauen