Abgeordnete setzen sich für Verbot von Flatrate-Bordellen ein


Sex-Flatrate soll verboten werden

 
03. Juli 2009

Sex-Flatrate soll verboten werdenMehrere Abgeordnete des baden-württembergischen Landtags wollen gegen sogenannte Flatrate-Bordelle ("Sex-Flatrate") vorgehen. Der Fellbacher Oberbürgermeister und Landtagsabgeordnete Christoph Palm (CDU) regte am Freitag im Radiosender SWR4 eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Prostituiertengesetzes und des Strafgesetzbuches an. Die SPD-Abgeordnete Katrin Altpeter unterstützte den Vorstoß. «Das Land muss schnellstens einschreiten, um diese menschenunwürdigen Einrichtungen zu verbieten», forderte die Politikerin.

In Fellbach bei Stuttgart eröffnete vor wenigen Wochen ein Bordell, das mit einer «Sex-Flatrate» für sich wirbt. Der Freier kann demnach bei einem Besuch des Clubs je nach Tageszeit einen festen Preis von 70 oder 100 Euro zahlen und dann beliebig oft die Dienste der Prostituierten in Anspruch nehmen. Solche Bordelle soll es auch in Heidelberg und in zwei anderen Bundesländern geben. (su/gz, ddp, © Foto: Gerd Altmann, pixelio.de)

 

Ein Kommentar zu:
“Sex-Flatrate soll verboten werden”

  1. G.Annen, Weinheim sagt:

    Natürlich soll die “Bordell-Flatrate” verboten werden.
    Das ist besonders widerlich und frauenverachtend.
    Meist sind die jungen Frauen aus dem Ausland dafür hergenommen.
    Ob die freiwillig im Bordell arbeiten oder ihre Arbeit freiwillig ausüber,
    ist eine andere, aber berechtigte Frage.

    Ich hoffe, das die Politiker wenigstens jetzt erkennen, daß das
    neue Prostituiertengesetz aus 2002 erst diese Art einer
    neuen Perversion möglich gemacht hat.

 

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