Wenn es Beamte im US-Bundesstaat Virginia nach Feierabend zu Hause im Schlafzimmer so richtig krachen lassen wollen, können sie sich Sex-Pillen auf Staatskosten verschreiben lassen. Denn die dortigen Beamten erhalten die blaue Pille „Viagra“ oder ähnlich wirkende Medikamente auf Rezept. Während im Haushalt des Bundesstaats eine riesige Finanzlücke klafft und die Ausgaben für Gesundheit und Bildung gekürzt wurden, dürfen sich die Staatsdiener die Sex-Pillen gegen Erektionsstörungen auf Kosten der Steuerzahler verordnen lassen. „Großartige Nachricht für alternde Regierungsmitarbeiter“, amüsierte sich eine örtliche Zeitung.
Auch in anderen Bundesstaaten, etwa Maryland oder in der Bundeshauptstadt Washington, wird angeblich Beamten eine Krankenversicherung angeboten, die Aufwendungen für Mittel gegen Potenzstörungen abdeckt. Die Ausgabe der Pillen soll allerdings auf einen bestimmten Zeitraum und eine bestimmte Menge beschränkt sein.
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