Im britischen Essex ist gestern Sexspielzeug aus dem 18. Jahrhundert versteigert worden. Nach Berichten der britischen Tageszeitung "The Sun" habe ein anonymer Bieter zwei hölzerne Nachbildungen männlicher Geschlechtsteile für etwa 4.000 Euro ersteigert. Die 200 Jahre alten Phallus-Symbole stammen vermutlich aus Frankreich, sagte eine Angestellte des Auktionshauses. Außerdem bezeichnete sie die historischen Sexspielzeuge als "gute Investition". Die beiden Nachbildungen messen etwa 25 und 28 Zentimeter.
Wer nicht so viel Geld für einen Holzdildo oder Holzvibrator ausgeben möchte, aber trotzdem einen Lustspender aus Holz sein eigen nennen möchte kein Problem. Holzdildos und Holzvibratoren werden im Internet in verschiedenen Variationen und Größen angeboten. So beispielsweise Dildos aus Odenwälder Fichtenholz. Die ländlich-rustikalen Dildo-Modelle mit dem Namen Eichelhauer, Waldfee, Keule, Wunderpilz oder auch Goliath – der notfalls auch als Wagenheber benutzt werden kann – sind seit einiger Zeit der Renner unter dem Sexspielzeug. Natürlich alles Odenwälder Handarbeit für die Handarbeit der Damen. Die Spaßbringer vom Land gibt es auch als Holzvibratoren, so beispielsweise das Modell Hummel, dass speziell für den G-Punkt entwickelt wurde.
Frauen die sich zum ersten Mal in der Regel ein Vibrator oder Dildo kaufen, nehmen in aller Regel erstmals weiches Material, also aus Silikon, weil es biegsam ist und viele Frauen zunächst etwas vorsichtiger sind. Kennt man sich mit dieser Art des Sex-Spielzeugs aus, wird meist eine edlere und teurere Version aus Glas, Metall oder auch Holz zugelegt. Die Edeldildos, die frei von Farbstoffen und Weichmachern sind, gibt es bereits ab rund 70 Euro zu kaufen und sind gegenüber den historischen Modellen die jetzt in England versteigert wurden, bestimmt „Holzwurmfrei“.
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