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Bordelle und Huren stöhnen
 
04. Juli 2010

Bordelle und Huren stöhnenDeutschland stöhnt derzeit über die Temperaturen von bis zu 37 Grad, Bordelle und Prostituierte stöhnen ebenfalls, aber nicht wegen der Hitze sondern wegen des Ausbleibens von Kunden während der Fußball-WM. War es vor Jahresfrist noch die Wirtschaftskrise, die vor Bordellen und Huren nicht Halt machte und das Geschäft mit der käuflichen Liebe schlecht laufen ließ, ist inzwischen in vielen Bordellen wegen König Fußball bei etlichen leichten Mädchen Kurzarbeit angesagt.

Manche Bordelle und Prostituierte berichten, dass Verdienste zum Teil bis zu zwei Drittel eingebrochen sind. Bei der Wohnungsprostitution haben die Damen des horizontalen Gewerbes mit Umsatzeinbrüchen von rund dreißig bis vierzig Prozent zu kämpfen. Viele der im Rotlicht-Milieu tätigen Frauen müssen sogar zwischenzeitlich wieder in ihren alten Jobs arbeiten oder sind auf Hartz IV angewiesen. (weiterlesen…)

Sex-Arbeit: Doku über Huren, Freier und Zuhälter
 
09. April 2010

Am Samstagabend dokumentiert Spiegel TV auf VOX die Geschichte der Sex-Arbeit. Der Beitrag begleitet Huren, Freier und Zuhälter im Alltag und beleuchtet die „Flatrate-Bordell-Mentalität“ in Zeiten der Wirtschaftkrise. Es gibt viele Männer, die täglich die schätzungsweise 400 000 Prostituierten in Deutschland besuchen, aber nur wenige sprechen über ihr Techtelmechtel zu den Frauen aus dem RotlichtmilieuAm Samstagabend dokumentiert Spiegel TV auf VOX die Geschichte der Sex-Arbeit. Der Beitrag begleitet Huren, Freier und Zuhälter im Alltag und beleuchtet die „Flatrate-Bordell-Mentalität“ in Zeiten der Wirtschaftkrise. Es gibt viele Männer, die täglich die schätzungsweise 400 000 Prostituierten in Deutschland besuchen, aber nur wenige sprechen über ihr Techtelmechtel zu den Frauen aus dem Rotlichtmilieu.

Von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit Damen des horizontalen Gewerbes berichten u.a. Schriftsteller Wolf Wondratschek, der Ex-Boxer René Weller und Schauspieler Ralf Richter. Kommentiert wird die vierstündige Dokumentation „Beruf: Hure – Die Geschichte der Prostitution“ unter anderem von Schauspielerin und Entertainerin Désirée Nick, Moderatorin Bettina Tietjen und Sozialwissenschaftlerin Sabine Grenz.

Im Alter von 16 Jahren ging Felicitas Schirow zum ersten Mal auf den Strich. Seit 1997 betreibt die Berlinerin ihr eigenes Bordell. Die heute 52-Jährige war maßgeblich daran beteiligt, dass das Gesetz, dem zufolge käuflicher Sex den Tatbestand der Sittenwidrigkeit erfüllt, gekippt wurde und Prostituierte heute in gesetzliche Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherungen eintreten können.

Fast zu einer Legende wurde Domenica Niehoff. Sie war die erste Hure der Herbertstraße, die sich selbstbewusst und freizügig fotografieren ließ. (weiterlesen…)

 

 

 

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