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Rotlicht-Report – Der etwas andere „Rotlicht-Guide“
 
15. Januar 2011

Rotlicht-Report - Der etwas andere „Rotlicht-Guide“

Hätten Sie das gedacht? In Deutschland gibt es rund 400.000 Prostituierte. Das geht aus einer Studie der „TAMPEP“, einer privaten Organisation, die sich um Prostituierte in Europa kümmert, hervor.

Laut dem „Rotlicht Report“ sind rund 370.000 der Prostituierten Frauen. Etwa 63 Prozent der weiblichen Prostituierten sind wiederum Migranten. Ungefähr rund 7 Prozent – 28.000 Männer – prostituierten sich. Von den 28.000 männlichen Prostituierten sind 80 Prozent der Männer im Sex-Gewerbe Migranten. Die Zahl der transsexuellen Prostituierten (Transgender, also Menschen, die nicht den üblichen Geschlechterrollen entsprechen) wird auf drei Prozent (12.000) geschätzt. (weiterlesen…)

Bordelle und Huren stöhnen
 
04. Juli 2010

Bordelle und Huren stöhnenDeutschland stöhnt derzeit über die Temperaturen von bis zu 37 Grad, Bordelle und Prostituierte stöhnen ebenfalls, aber nicht wegen der Hitze sondern wegen des Ausbleibens von Kunden während der Fußball-WM. War es vor Jahresfrist noch die Wirtschaftskrise, die vor Bordellen und Huren nicht Halt machte und das Geschäft mit der käuflichen Liebe schlecht laufen ließ, ist inzwischen in vielen Bordellen wegen König Fußball bei etlichen leichten Mädchen Kurzarbeit angesagt.

Manche Bordelle und Prostituierte berichten, dass Verdienste zum Teil bis zu zwei Drittel eingebrochen sind. Bei der Wohnungsprostitution haben die Damen des horizontalen Gewerbes mit Umsatzeinbrüchen von rund dreißig bis vierzig Prozent zu kämpfen. Viele der im Rotlicht-Milieu tätigen Frauen müssen sogar zwischenzeitlich wieder in ihren alten Jobs arbeiten oder sind auf Hartz IV angewiesen. (weiterlesen…)

Facebook-Profil rief zu gewaltsamen Angriffen gegen Prostituierte auf
 
28. April 2010

Facebook-Profil rief zu gewaltsamen Angriffen gegen Prostituierte aufEine Profilseite auf dem Onlinenetzwerk Facebook hat im australischen Adelaide zu gewaltsamen Angriffen auf Prostituierte aufgerufen. Lokalen Medienberichten zufolge rief die Gruppe "Anzac Long Weekend Hooker Catch and Release Game" ihre 241 Mitglieder dazu auf, Prostituierte auf offener Straße anzugreifen und die Vorfälle anschließend im Internet zu schildern.

Die Nutzer berichteten daraufhin, Frauen misshandelt, mit Eiern, Steinen oder Flaschen beworfen oder ihnen Chili-Soße ins Gesicht gespritzt zu haben. Die betroffenen Prostituierten wollen sich nun gerichtlich gegen die Männer wehren. (weiterlesen…)

Sex-Arbeit: Doku über Huren, Freier und Zuhälter
 
09. April 2010

Am Samstagabend dokumentiert Spiegel TV auf VOX die Geschichte der Sex-Arbeit. Der Beitrag begleitet Huren, Freier und Zuhälter im Alltag und beleuchtet die „Flatrate-Bordell-Mentalität“ in Zeiten der Wirtschaftkrise. Es gibt viele Männer, die täglich die schätzungsweise 400 000 Prostituierten in Deutschland besuchen, aber nur wenige sprechen über ihr Techtelmechtel zu den Frauen aus dem RotlichtmilieuAm Samstagabend dokumentiert Spiegel TV auf VOX die Geschichte der Sex-Arbeit. Der Beitrag begleitet Huren, Freier und Zuhälter im Alltag und beleuchtet die „Flatrate-Bordell-Mentalität“ in Zeiten der Wirtschaftkrise. Es gibt viele Männer, die täglich die schätzungsweise 400 000 Prostituierten in Deutschland besuchen, aber nur wenige sprechen über ihr Techtelmechtel zu den Frauen aus dem Rotlichtmilieu.

Von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit Damen des horizontalen Gewerbes berichten u.a. Schriftsteller Wolf Wondratschek, der Ex-Boxer René Weller und Schauspieler Ralf Richter. Kommentiert wird die vierstündige Dokumentation „Beruf: Hure – Die Geschichte der Prostitution“ unter anderem von Schauspielerin und Entertainerin Désirée Nick, Moderatorin Bettina Tietjen und Sozialwissenschaftlerin Sabine Grenz.

Im Alter von 16 Jahren ging Felicitas Schirow zum ersten Mal auf den Strich. Seit 1997 betreibt die Berlinerin ihr eigenes Bordell. Die heute 52-Jährige war maßgeblich daran beteiligt, dass das Gesetz, dem zufolge käuflicher Sex den Tatbestand der Sittenwidrigkeit erfüllt, gekippt wurde und Prostituierte heute in gesetzliche Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherungen eintreten können.

Fast zu einer Legende wurde Domenica Niehoff. Sie war die erste Hure der Herbertstraße, die sich selbstbewusst und freizügig fotografieren ließ. (weiterlesen…)

 

 

 

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