Viele aufgeschlossene moderne Paare benutzen heute elektrische Massagegeräte – Vibratoren genannt. Haben auch Sie es schon einmal probiert? Gerade in einer Partnerschaft bietet sich diese Möglichkeit zur Abwechslung im Liebesleben an. Denn Liebe und Vertrauen sind genau die richtigen Voraussetzungen um dieses sexuelle Abenteuer zu starten. Erhältlich sind diese sexuellen Hilfsmittel „Vibrator“ ganz einfach und diskret über den Erotikversandhandel oder direkt in Erotikshops. Doch Vibratoren sind keine Hilfsmittel im eigentlichen Sinne. Sie können zwar besonders Frauen helfen die sexuelle Klimax einfacher und schneller zu erreichen, aber Vibratoren sind keine Prothesen die körperliche Defizite ausgleichen. Sondern sie verstärken die menschlichen Aktivitäten und setzen neue Akzente im Liebesspiel.
Sie sind kein Ersatz für menschliche Glieder. Stellen nicht nur Masturbationshilfen dar, sondern ergänzen die einzelnen Körperteile und verfeinern deren Bewegungen. Vibratoren sind keine seelenlose technische Errungenschaft unserer reizüberfluteten Leistungsgesellschaft, wie es von manch einem Kritiker behauptet wird, sondern sie sind ein bereits vor Jahrtausenden von den Urvölkern angewandte Unterstützung unserer Organe durch naturnahe Formen.
Niemals werden Vibratoren das Gefühl von partnerschaftlichen Liebe und Geborgenheit wie die Organe aus Fleisch und Blut in den Hintergrund drängen oder gar ersetzen können. Denn schließlich geht nichts über die Wärme und Nähe des geliebten Partners. Vibratoren sind vielmehr eine nette Abwechslung und reizvolle Ergänzung um bestimmte Techniken zu erlernen oder erotische Fantasien in der Realität auszutesten. Sie taugen für eine amüsante Eskapade und ein aufregendes Spielchen zwischen durch. Und sie können uns helfen, sexuelle Engpässe oder Leistungstiefs zu überbrücken.
Vibratoren eignen sich sowohl zur Selbststimulierung als auch zur gemeinsamen Anwendung. Speziell bei Frauen, die unter Orgasmus-Schwierigkeiten leiden, kann durch ein Vibrator die Klimax erreicht werden. Denn schließlich kann die Benutzerin selbst bestimmen bzw. ihrem Partner sagen, wo und mit welcher Intensität und wie lange er aktiv sein soll.
Besonders bei der Suche nach dem G-Punkt, einer extrem empfindlichen Region an der oberen Scheidewand direkt hinter dem Schambein, kann ein Vibrator sehr wichtig sein. Denn G-Punkt-Vibratoren sind exakt der Vaginal-Krümmung angepasst, tasten sich sozusagen ganz von allein vor und treffen den entscheidenden Gewebebereich. Es ist unter normalen Umständen für den Partner relativ schwierig die Position des G-Punktes allein auszumachen. Der G-Punkt-Vibrator jedoch hilft dabei und die Frau kann sich voll auf ihre Empfindungen konzentrieren und ungestört fallen lassen. (Sex Up/uk, Foto: © Penneloni, pixelio.de)
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