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Vorratsdatenspeicherung wegen Plastik Vagina


 
11. April 2010 | Erotik-News

Es ist schon zum schmunzeln, aber auf der Internetseite „abgeordnetenwatch.de“ verteidigt der MdB Sebastian Edathy (SPD) auf eine Anfrage, die mit seiner Stimme mitgetragene, aber vor kurzem vom Bundesverfassungsgericht gekippte Vorratsdatenspeicherung. Warum Edathy das Gesetz trotzdem für richtig, nützlich und sinnvoll hält, erklärte das Mitglied des Deutschen Bundestages vor wenigen Tagen am Beispiel einer künstlichen Vagina (Plastik-Vagina oder auch Gummi-Vagina)Es ist schon zum schmunzeln, aber auf der Internetseite „abgeordnetenwatch.de“ verteidigt der MdB Sebastian Edathy (SPD) auf eine Anfrage, die mit seiner Stimme mitgetragene, aber vor kurzem vom Bundesverfassungsgericht gekippte Vorratsdatenspeicherung. Warum Edathy das Gesetz trotzdem für richtig, nützlich und sinnvoll hält, erklärte das Mitglied des Deutschen Bundestages vor wenigen Tagen am Beispiel einer künstlichen Vagina (Plastik-Vagina oder auch Gummi-Vagina).

„Auf meinen Namen wurde vor ca. einem Jahr über das Internet bei einem recht bekannten Flensburger Erotik-Versand eine künstliche Vagina bestellt, über deren Eintreffen in meiner Privatwohnung ich sehr überrascht war. Ist es legitim, herausfinden zu wollen, ob der Besteller identifiziert werden kann? Ich meine: Ja. Das Versandhaus, das die Ware zurücknehmen musste, wurde finanziell geschädigt und ich belästigt. Zumindest zu versuchen, den Bestellungs-Urheber zu identifizieren, sah das Gesetz vor. Das Bundesverfassungsgericht sieht das anders. Damit kann ich leben, ohne mir deswegen zurechnen lassen zu müssen, ein schlechtes Gesetz mitverantwortet zu haben. Und das Beispiel mag ja noch eher erheiternd sein, aber haben Sie eine Ahnung vom Ausmaß des Betruges, der über das Internet erfolgt? Dieses ist groß!“, so der Bundestagsabgeordnete aus Niedersachsen.

Alles klar, jetzt wissen wir alle, warum sich der SPD-Politiker so vehement für die Vorratsdatenspeicherung eingesetzt hat, wegen einer Plastik-Vagina. Nachdem Edathy die Anfrage so ausführlich beantwortet hat, hätte er die lebensechte Vagina-Nachbildung, die laut Herstellerangaben lebensechte Sexgefühle ermöglichen sollen, noch etwas besser beschreiben können. Vielleicht könnte man den Spaß-Besteller dann eher identifizieren. Von Interesse wäre also beispielsweise ob die Gummi-Vagina mit Lust-Vibrator oder Reiznoppen ausgestattet war, wie groß war der Lusttunnel der Vagina-Nachbildung …

Sex Up/uk/Foto: (c) mipan, fotolia.com / Quelle der Antwort von Sebastian Edathy: abgeordnetenwatch.de

Schlagwörter: Vagina, Vorratsdatenspeicherung, Erotik-Versand, Sexgefühle, Plastik-Vagina, Gummi-Vagina.

 

 

 

 

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